Hund und Katze bei Hitze – So kommen deine Vierbeiner gut durch heiße Sommertage
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Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, freuen wir uns über Sonnenschein, Eis und lange Abende im Freien. Für unsere Hunde und Katzen kann eine Hitzewelle allerdings schnell zur Belastung werden. Anders als wir können sie ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders auf unsere Unterstützung angewiesen.
🐾 Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
- 🌅 Spaziergänge möglichst früh morgens und spät abends
- 🏠 Morgens gut lüften, danach Fenster sowie Rollos oder Vorhänge schließen
- 💧 Frisches Wasser mehrmals täglich wechseln und am besten mehrere Wassernäpfe bereitstellen
- 🥣 Keramiknäpfe halten das Wasser oft länger angenehm kühl
- 🍦 Hundeeis oder gefrorene Schleckmatten sorgen für leckere Abkühlung
- 🧊 Kühlmatten oder feuchte Tücher können zusätzlich helfen
- 💤 An heißen Tagen lieber Ruhe statt Action
- 🚗 Hunde und Katzen niemals im Auto zurücklassen
- 🚨 Warnzeichen eines Hitzschlags ernst nehmen
💡 Im weiteren Verlauf des Beitrags erklären wir alle Tipps ausführlich und zeigen dir, welche kleinen Helfer sich im Alltag bewährt haben.
1. Spaziergänge in die kühlen Stunden verlegen
An besonders heißen Tagen gehen wir mit Teddy nur früh morgens und spät abends spazieren. Tagsüber bleibt er möglichst entspannt zu Hause und darf einfach Hund sein. Viele unterschätzen, wie anstrengend Hitze für Tiere ist. Bewegung erzeugt zusätzliche Körperwärme und belastet den Kreislauf unnötig.
Auch wenn Teddy ursprünglich aus Spanien kommt, merkt man ihm die Hitze hier in Deutschland deutlich an. Das zeigt, dass nicht die Herkunft entscheidet, sondern jeder Hund ganz individuell auf hohe Temperaturen reagiert.
Ein guter Merksatz lautet: Lieber ein kurzer Spaziergang am frühen Morgen als eine große Runde in der Mittagssonne.
2. Die Wohnung möglichst kühl halten
Schon am frühen Morgen lohnt es sich, alle Fenster weit zu öffnen und gut durchzulüften. Sobald es draußen wärmer wird, schließen wir die Fenster wieder und ziehen – wenn möglich – Rollos oder Vorhänge zu. So bleibt die kühlere Luft deutlich länger in der Wohnung.
Viele Hunde und Katzen suchen sich tagsüber ganz von selbst den kühlsten Platz aus. Lass ihnen diese Ruhe und verzichte an heißen Tagen auf unnötige Aktivitäten.
3. Frisches Wasser – am besten aus Keramik
Ausreichend trinken ist jetzt besonders wichtig. Das Wasser sollte mehrmals täglich gewechselt werden, damit es frisch und angenehm kühl bleibt.
Wir sind große Fans von Keramiknäpfen. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern halten das Wasser oft auch länger kühl als leichte Kunststoffnäpfe. Gerade an heißen Tagen macht das einen spürbaren Unterschied.
Am besten stellst du mehrere Wassernäpfe in der Wohnung auf, damit dein Hund oder deine Katze jederzeit trinken kann.
4. Kleine Abkühlungen zwischendurch
Nicht jeder Hund liebt Wasser – und das ist völlig in Ordnung.
Hilfreich können zum Beispiel sein:
- eine Kühlmatte als freiwilliger Liegeplatz
- feuchte Tücher oder lauwarme Wickel an Pfoten und Beinen
- eine flache Schüssel mit Wasser, in der Hunde ihre Pfoten oder Schnauze kühlen können
- ein Ventilator, der für Luftbewegung sorgt (aber nicht dauerhaft direkt auf das Tier gerichtet ist)
Wichtig ist, niemals eiskaltes Wasser über den Hund zu gießen. Kühl bis lauwarm ist deutlich schonender für den Kreislauf.
5. Schlecken statt Toben
An heißen Tagen muss Beschäftigung nicht anstrengend sein.
Eine unserer Lieblingsideen ist es, eine Schleckmatte mit einer vegetarischen Paste zu bestreichen und anschließend einzufrieren. Das sorgt für eine leckere Abkühlung und beschäftigt den Hund gleichzeitig über einen längeren Zeitraum.
Auch unser Hundeeis ist eine tolle Möglichkeit, den Sommer gemeinsam zu genießen.
Wer seinem Hund zusätzlich etwas zum Kauen anbieten möchte, kann den Rub Teether Cleaner von Retorn mit der Paste beschmieren und einfrieren. So verbindet sich Schlecken, Kauen und Abkühlung in einer ruhigen Beschäftigung, die viele Hunde wunderbar entspannt.
6. Auch Katzen brauchen Unterstützung
Katzen wirken oft unabhängiger, leiden unter Hitze aber genauso.
Frisches Wasser, schattige Rückzugsorte und möglichst kühle Räume helfen auch ihnen durch heiße Tage. Viele Katzen trinken außerdem lieber aus Keramiknäpfen, weil das Wasser darin länger angenehm kühl bleibt.
Jede Katze ist anders – beobachte einfach, was ihr guttut.
7. Warnzeichen eines Hitzschlags
Bitte nimm diese Anzeichen immer ernst:
- starkes oder ungewöhnlich langes Hecheln
- Teilnahmslosigkeit oder Schwäche
- Taumeln
- Erbrechen
- sehr dunkelrote oder bläuliche Schleimhäute
- Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit
Wenn dein Hund oder deine Katze diese Symptome zeigt, solltest du dein Tier langsam kühlen und umgehend tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
☀️ Gemeinsam entspannt durch heiße Tage
Hitze bedeutet für Hunde und Katzen vor allem eines: weniger Action und mehr Ruhe.
Früh morgens lüften, tagsüber die Wohnung kühl halten, ausreichend frisches Wasser bereitstellen, Spaziergänge in die kühlen Morgen- und Abendstunden verlegen und mit kleinen Abkühlungen wie Hundeeis oder einer gefrorenen Schleckmatte für Abwechslung sorgen – oft sind es genau diese einfachen Dinge, die den größten Unterschied machen.
So kommt dein Vierbeiner entspannt und sicher durch die heißen Sommertage.
Bleibt gesund und genießt den Sommer – aber bitte immer mit einem schattigen Plätzchen und einer Extraportion Wasser. ☀️🐾